Team Heidelberg
Dr.Peter Schneider: Projektleitung Teilprojekt 1
Als Physiker, Neurowissenschaftler und Musiker übernehme ich die AMseL-Projektleitung des Heidelberger Teilprojekts. Meine Forschungsschwerpunkte sind musikalische und künstlerische Begabung , Musikalität von WBS-Kindern, Klangverarbeitung im Gehirn, absolutes Gehör, Tinnitus und Musiktherapie. Die Darstellung des "zerebralen Sinfonieorchesters" wurde auf der Human Brain Mapping Konferenz in Florenz (2006) mit dem 1. Preis des "BrainVoyager Design Awards" ausgezeichnet (Publikationen). Sonntags musiziere ich im evangelischen Gottesdienst (www.hosanna.de ) am Klavier und an der Orgel zusammen mit meiner Frau Renate Schneider (Geige). Homepage about: Homepage Peter Schneider
Renate Schneider: Projektorganisation
Ich organisiere im AMseL-Projekt das Zusammentreffen der Kinder mit der Musik und der Wissenschaft. Meine Erfahrungen als (Kinder)chorleiterin, Kulturmanagerin und Hörforscherin bringe ich in das Projekt ein. Außerdem habe ich zusammen mit Peter Schneider selbst drei Kinder (14, 11 und 3 Jahre alt). Die beiden älteren haben unsere Untersuchungsmethoden schon ausprobiert, der jüngste kann noch nicht so recht stillhalten, da müssen wir noch einige Jahre Geduld haben. Homepageabout: Homepage Renate Schneider
Sophie Ibrom: Probandenbetreuung, Psychologische Testung, Messbetreuung MEG
Ich unterstütze das Projekt bei der Rekrutierung und der Messbetreung der Probanden. Erfahrungen die ich in das Projekt mit einbringen kann, durfte ich während der Erhebungsphase meiner Diplomarbeit zu Thema "Untersuchung zu Musikalität und Gedächtnis bei gesunden Probanden ab 55 Jahren" sammeln. Erfahrung im Umgang mit Kindern bringe ich aus meiner Tätigkeit als Reitlehrer mit ein.
Christine Groß: Probandenbetreuung, Messbetreuung
Ich unterstütze das Projekt bei der Rekrutierung und bei den Messungen. Erfahrungen mit Kindern durfte ich als Sozialpädagogin und Musiktherapeutin in verschiedenen Bereichen sammeln und da ich zur Zeit an meiner Doktorarbeit über das Thema "ADHS und Musiktherapie" arbeite, unterstütze ich dieses interessante Forschungsprojekt vor allem in diesem Bereich.
Jan Benner: Bachelorarbeit über die individuelle musikalische Veranlagung und Tonhöhenwahrnehmung bei Grundschulkindern
In meiner Arbeit analysiere und vergleiche ich die individuellen Höreigenschaften von musizierenden und nichtmusizierenden Grundschulkindern im Bezug auf ihre Tonhöhenwahrnehmung. Es wird davon ausgegangen, dass sich individuell verschiedene Hörweisen in einer spezifischen veranlagungsbedingten Gewichtung zwischen spektraler und holistischer Wahrnehmung von Tonhöhe zeigen. Für die Analyse verwende ich einen auf das AMseL-Projekt angepassten psychoakustischen Test zur Tonhöhenwahrnehmung ("Pitchtest"), welcher von Dr. P. Schneider in Heidelberg entworfen wurde. Die psychoakustischen Daten werden zusätzlich mit funktionellen und anatomischen Daten aus bildgebenden MEG- und fMRT-Verfahren verglichen, um konkrete Aufschlüsse über die individuelle auditive Veranlagung zu erlangen. Ein Vergleich der Ergebnisse von intensiv musizierenden Kindern aus dem JEKI-Projekt mit nichtmusizierenden Kindern und Erwachsenen soll Aufschluss geben, in wie weit die individuellen auditiven Eigenschaften gleichzeitig intrinsische Veranlagungen des Gehirns darstellen und in wie weit sie in musikalischem Training begründet sind. Die Ergebnisse meiner Arbeit im Zuge des AMseL-Projekts sollen helfen, musikalische Förderung in Zukunft je nach Veranlagung gezielt und sinnvoll einsetzen zu können. Darüber hinaus sind sie Grundlage für weitere musikpädagogische und musiktherapeutische Anwendungen, sowie die medizinisch-technische Forschung.
Dr. Dorte Engelmann: Medizinische Betreuung
Im Rahmen des AMseL-Projekts führe ich MEG-Messungen sowie psychologische und Musikalitäts-Tests mit den teilnehmenden Kindern durch. Im Raum Heidelberg bin ich Ansprechpartnerin für die Kinder mit Legasthenie. Meine medizinischen und musikalischen beruflichen Vorerfahrungen habe ich in der Kinderradiologie und in der Kirchenmusik gesammelt. Im AMseL-Projekt sehe ich eine wunderbare Möglichkeit, diese beiden Interessensbereiche miteinander zu verknüpfen.
Team Graz
PD Dr.Annemarie Seither-Preisler: Projektleitung Teilprojekt 2
Als habilitierte Psychologin und Diplom-Biologin übernehme ich gemeinsam mit den Grazer ProjektmitarbeiterInnen die Planung und Auswertung der Fragebögen, der psychologischen Tests, sowie einen Teil der Analysen der neurologischen Messdaten. Zudem leite ich die Auswertung von Hörtests an, welche teilweise in Graz (Auditory Ambiguity Test) und teilweise in Cambridge (Dino-Tests) selbst entwickelt wurden. Im Verlauf des Projektes sollen auch neue Verfahren zur Früherkennung von auditiv bedingter Legasthenie erprobt und in einer späteren Phase an deutschen Kindern eingesetzt werden. In der Vergangenheit war ich Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung (www.humboldt-foundation.de) und APART-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (http://www.oeaw.ac.at). Derzeit bin ich Obfrau der Steirischen Gesellschaft für Psychologie (www.uni-graz.at/stgp) und engagiere mich ehrenamtlich bei der Initiative "Way of Hope", wo ich ab Herbst 2010 ein Wissenschaftsforum moderieren werde (www.wayofhope.info). Wir haben zwei Töchter im Alter von 10 und 13 Jahren, die aktiv musizieren und begeistert im Chor singen. Homepage about: Homepage Annemarie Seither-Preisler
Prof. Dr.Anja Ischebeck: fMRI-Untersuchungen
Die Psychologin Prof. Dr. Anja Ischebeck untersucht mithilfe von fMRI die Auswirkungen von Jeki auf die mathematischen Fähigkeiten der teilnehmenden Kinder. Mehr uüber: Dr.Ischebeck
Homepage about: Homepage Anja IschebeckPD Dr.Andreas Fink: Kreativitätsforschung
Der Psychologe Dr. Fink untersucht die Auswirkungen von Jeki auf die Kreativität der teilnehmenden Kinder.
Homepage about: Homepage Andres FinkMag. Barbara Wilfling: Vorstudien
Als Stipendiatin des Universitätsrates beschäftigt sie sich u.a. mit den neuronalen Korrelaten interindividueller Unterschiede in der auditiven Wahrnehmung.
Mag. Silvia Höllmüller: Psychologische Tests
Zu meinen Aufgaben in diesem Projekt zählen unter anderem die Rekrutierung der ProbandInnen sowie die Durchführung der psychologischen Gruppentestungen vor
Ort. In weiterer Folge bin ich auch für die Auswertung der Daten zuständig. Erfahrungen mit Kindern konnte ich durch meine Arbeit in der "Musikalischen
Früherziehung" und als Sozial- und Lernbetreuerin sammeln. Ich absolvierte den Lehrgang für "Elementare Musikpädagogik" und besuche derzeit einen Lehrgang zur
"Klinischen- und Gesundheitspsychologie". In meiner Freizeit singe ich in verschiedenen Vokalensembles und Bands und spiele Saxophon
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Marlies Baier: Diplomarbeit zu Schulleistungen von JeKi- und Nicht-JeKi-Kindern
Ich werde mich in meiner Diplomarbeit mit den Schulleistungen der Kinder, also mit den Lese-, Rechtschreib- und Rechenfähigkeiten, die mit verschiedenen Tests erhoben werden, beschäftigen. Zusätzlich sollen die Schulnoten des vergangenen Jahres berücksichtigt werden. Ich möchte dabei herausfinden, welche Variablen aus den speziell für das Jeki-Projekt konstruierten Schüler- und Elternfragebögen diese Leistungen vorhersagen können. Darüber hinaus werde ich Jeki- und Nicht-Jeki-Kinder bezüglich der oben genannten Schulleistungen vergleichen. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Diplomarbeit liegt auf dem Thema ADHS, wobei ich unseren selbst konstruierten ADHS-Anamnesefragebogen, das Fremdurteil der Eltern (DISYPS-ADHS-FBB) und die Konzentrationsleistung der Kinder (CAPT) heranziehen und sie mit den oben genannten Leistungen in Zusammenhang bringen werde.
Mareike Wieser: Diplomarbeit über die Auswirkungen des JeKi-Trainings auf die kognitiven Fähigkeiten
Ich konzentriere mich in meiner Diplomarbeit auf die Auswirkungen des JeKi-Trainings auf die kognitiven Fähigkeiten (Aufmerksamkeit, Intelligenz, Kreativität) der Kinder. Im Speziellen soll untersucht werden, wie sich in verschiedenen Fragebögen für Eltern und Schüler erhobene Variablen (soziales und musikalisches Umfeld, Art und Akzeptanz des JeKi-Trainings etc.) auf die über psychologische Tests und Fremdeinschätzungen erfassten Fähigkeiten der Kinder auswirken. Ich werde in meiner Diplomarbeit außerdem einen besonderen Fokus auf das Thema AD(H)S legen. Für an der Studie teilnehmende AD(H)S-Kinder muss eine offizielle Diagnose vorliegen. Die AD(H)S-Vorgeschichte wird über einen selbst entwickelten Fragebogen erfasst. Zudem wird die AD(H)S-Neigung aller Kinder (schulisch auffällig und unauffällig) über einen PC-Test zur Daueraufmerksamkeit (CAPT) und einen Elternfragebogen (DISYPS-II) erfasst. Dies soll Aufschluss geben, welche sozialen und schulischen Faktoren Aufmerksamkeitsdefizite im Allgemeinen und AD(H)S im Besonderen vorhersagen. Ein Vergleich zwischen Interventions- und Kontrollgruppe soll zeigen, ob JeKi die Daueraufmerksamkeit, Intelligenz und Kreativität von Grundschulkindern insgesamt erhöht und die Symptomatik von AD(H)S reduziert. Zudem erwarte ich mir Aufschluss über einen möglichen, in der Literatur diskutierten Zusammenhang zwischen Kreativität und AD(H)S.
Christoph Ajd: Diplomarbeit zur Trainierbarkeit von Lese-Rechtschreibleistungen von legasthenen Kindern
Ich untersuche in meiner Diplomarbeit die Trainierbarkeit von Lese-Rechtschreibleistungen von legasthenen Kindern. Dabei wird ein Training von elementaren auditiven Wahrnehmungsfunktionen ("Bottom-Up-Verarbeitung") mit einem Training morphematischer Rechtschreibstrategien ("Top-Down-Verarbeitung") verglichen. Es wird davon ausgegangen, dass eine Lese-Rechtschreibschwäche durch eine Vielzahl von Faktoren bedingt sein kann und daher bestimmte Trainings nicht für jedes Kind gleich sinnvoll sind. Daher werden zu Beginn der Studie sowohl basale auditive Funktionen, welche die Grundlage für das Verstehen gesprochener Sprache darstellen und später einen Einfluss auf die phonologische Bewusstheit beim Lesen und Schreiben haben können, als auch später erworbenen Strategien zur morphematischen Gliederung von Wörtern erfasst. Zur Bestimmung von auditiven Defiziten und deren Trainierbarkeit wird unter anderem ein im Rahmen des AMseL-Projektes entwickelter Hörtest eingesetzt. Die damit erzielten Ergebnisse sollen eine Vergleichsbasis für Untersuchungen an legasthenen deutschen Kindern zur Wirkung des JeKi-Programms bereitstellen. Längerfristig sollen die Ergebnisse meiner Diplomarbeit dazu dienen, die Trainingsprogramme für legasthene Kinder besser an deren individuellen Erfordernisse anzupassen.
David Kalcher: Diplomarbeit zur Differentialdiagnostik auditiver Defizite bei Legasthenie und Validierung eines neuen Hörtests
In meiner Diplomarbeit untersuche ich, in welchen Bereichen der auditiven Wahrnehmung sich lese-rechtschreibschwache Kinder von unauffälligen Kontrollkindern unterscheiden. Dabei verwende ich einen PC-basierten Hörtest zur Bestimmung der auditiven Mustererkennung, welcher im Rahmen des AMseL-Projektes in Graz entwickelt wurde und schrittweise optimiert wird. Außerdem kommen Schwellenbestimmungstests aus Cambridge, welche vom Team der AMseL-Kooperationspartnerin Univ.-Prof. Dr. Usha Goswami entwickelt wurden, Tests der Firma MediTech ("Brainboy"), sowie eine Reihe sprachbezogener Verfahren zur Anwendung. Das Ziel meiner Arbeit ist eine verbesserte Differentialdiagnose bei Legasthenie. So sollen Kinder mit subtilen Problemen in der auditiven Mustererkennung, welche mit herkömmlichen audiologischen Untersuchungen nicht erfasst werden, zuverlässig identifiziert werden. Bestehende Defizite sollen systematisch bezüglich verschiedener akustischer Parameter (Wahrnehmung von Tonhöhe, Klangfarbe, Lautstärke, Rhythmus) eingegrenzt werden. Auf dieser Basis sollen längerfristig individualisierte Trainingsprogramme und Interventionsstrategien entwickelt werden. Ein Großteil der in meiner Arbeit verwendeten Tests wird auch im Rahmen der AMseL- Untersuchungen an deutschen Kindern eingesetzt, um die Wirkungen des JeKi-Programms auf das kindliche Gehör zu untersuchen.
DI Stefan Seither: IT-Betreuung, Toningenieur
Ich unterstütze die AMseL-Mitarbeiter bei allen technischen Fragen, programmiere psychoakustische Tests und Auswertungen für die Untersuchungen in Heidelberg und erstelle u.a. diese Hompepage.
Seit September 2009 bin ich an der UNI Graz für das AMseL-Projekt angestellt. Zuvor war ich in der freien Wirtschaft, wo ich als Berater, Trainer und Netzwerkplaner/betreuer im IT-Bereich tätig war
In meiner Freizeit spiele ich am liebsten Gitarre.
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KooperationspartnerInnen
Univ.-Prof. Dr. Usha Goswami, University of Cambridge: Director of the Centre for Neuroscience and Education,
Frau Professor Goswami unterstützt uns mit ihrem Team im Bereich der Legasthenieforschung.
Faculty of Educationabout: Homepage Dr. Usha Goswami Cambridge Neuroscienceabout: Homepage Cambridge NeuroscienceDr. Martina Huss, University of Cambridge: Auditory Processing in Dyslexic Children
Homepageabout: Homepage Dr. Martina HussMag. Dr. Reinhard Kargl, Lese-Rechtschreib-Institut Graz:
Das Lese-Rechtschreib-Institut hilft uns bei der Entwicklung und Evaluierung neuer Legasthenie-Tests.Mehr uüber: Lese-Rechtschreib-Institut
Univ.Prof. Dr. Wilfried Gruhn:
Der Musikpädagoge Prof. Dr. Gruhn bildet die Schnittstelle zwischen den Neurowissenschaftlern und den Musikpädagogen. So wollen wir sicherstellen, dass die Ergebnisse unserer Untersuchungen in zukünftige pädagogische Konzepte für den Musik- und Instrumentalunterricht einfließen. Mehr uüber: Professor Gruhn
Professor Richard Parncutt
Centre for systematic musicology, Karl-Franzens-Universität GrazMehr uüber: Richard Parncutt

